So funktioniert der Zinseszins
Beim Zinseszins werden die erzielten Zinsen zum Kapital geschlagen und werfen selbst wieder Zinsen ab. Deshalb beschleunigt sich das Wachstum mit der Zeit. Ohne Einzahlungen lautet die Formel Endbetrag = Startkapital × (1 + r ÷ n)n × Jahre, wobei r der Jahreszins und n die Zinsperioden pro Jahr sind. Beispiel: 1.000 bei 5 % im Jahr über 10 Jahre werden zu etwa 1.629.
Mit monatlichen Einzahlungen
Gib das Startkapital, deine monatliche Einzahlung, den Jahreszins und die Jahre ein. Mit 5.000 zum Start, 200 im Monat, 7 % im Jahr bei monatlicher Verzinsung und 10 Jahren liegt der Endbetrag bei rund 44.665: Du hättest 29.000 eingezahlt, die Zinsen betrügen etwa 15.665. Die Entwicklung Jahr für Jahr siehst du außerdem in Tabelle und Diagramm.
Was du beachten solltest
- Es ist eine Simulation mit konstantem Zinssatz: Echte Geldanlagen schwanken und können an Wert verlieren.
- Inflation, Gebühren und Steuern sind nicht berücksichtigt; sie verringern die reale Rendite.
- Je früher du beginnst und je länger du investiert bleibst, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt.
Dieses Werkzeug dient nur der Information und ist keine Finanzberatung. Was ein Kredit dich kosten würde, siehst du mit Kreditrechner.
Häufige Fragen
Wie lautet die Zinseszinsformel?
Endbetrag = Startkapital × (1 + r ÷ n)^(n × Jahre). Bei regelmäßigen Einzahlungen erzielt auch jede Einzahlung ihre eigenen Zinsen.
Was ist der Unterschied zwischen monatlicher und jährlicher Verzinsung?
Je häufiger die Zinsen gutgeschrieben werden, desto etwas höher fällt das Ergebnis bei gleichem Jahreszins aus.
Ist das dasselbe wie eine garantierte Rendite?
Nein. Es ist eine Simulation mit konstantem Zinssatz; echte Geldanlagen können schwanken und an Wert verlieren.
Kann ich die Währung ändern?
Ja. Gib das gewünschte Symbol unter „Währungssymbol“ ein; die Berechnung hängt nicht von der Währung ab.